In der Neujahrsnacht ist in der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana ein Brand ausgebrochen, dessen Ursache bislang noch unklar ist. Dabei kamen etwa vierzig Menschen ums Leben, rund 115 weitere wurden verletzt.

Gegen 01.30 Uhr wurde Rauch, der aus dem Lokal aufstieg, bemerkt. Eine Drittperson alarmierte daraufhin umgehend die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Wallis. Die ersten Polizeipatrouillen, bestehend aus der Gendarmerie und der interkommunalen Polizei von Crans-Montana, trafen wenige Minuten später am Einsatzort ein, gefolgt von einem umfangreichen Rettungsdispositiv.

Priorität hatte die Versorgung der Opfer. Die Verletzten wurden in mehrere Spitäler verlegt, unter anderem nach Sitten, Visp, Martinach, Rennaz, Lausanne (CHUV), Genf (HUG), Freiburg, Bern und Zürich. Gleichzeitig arbeiteten die Feuerwehrkräfte daran, den Brand unter Kontrolle zu bringen und den Einsatzort zu sichern.

Im Laufe der Nacht wurden verschiedene Betreuungsstellen eingerichtet, um sowohl die Verletzten als auch die Angehörigen der Opfer zu betreuen. Zudem wurden eine Helpline sowie ein psychologisches Unterstützungsangebot eingerichtet.

Die vorläufige Bilanz beläuft sich auf etwa vierzig Todesopfer und rund 115 Verletzte, wovon ein Grossteil schwer verletzt wurde. Die Nationalitäten der Opfer sind unterschiedlich. Ihre Identifizierung ist im Gange und könnte mehrere Tage, gegebenenfalls sogar mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Insgesamt waren sehr zahlreiche Einsatzkräfte involviert, darunter rund 30 Gendarmen, 60 Inspektoren, 70 Feuerwehrleute sowie etwa 150 Mitarbeitende der Sanitätsdienste, unterstützt von 42 Ambulanzen und 13 Helikoptern.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Den ersten Ermittlungsergebnissen zufolge kann ein Attentat ausgeschlossen werden.

Die Rue Centrale in Crans-Montana bleibt bis auf Weiteres für die Dauer der Ermittlungen gesperrt. Der Bereich ist gesichert, zudem gilt weiterhin ein Überflugverbot über der Zone.

Wir erinnern daran, dass die Helpline (0848 112 117) für Familienangehörige und nahestehende Personen der Opfer, sowie Leichtverletzte und Zeugen bestimmt ist.

Die Kantonspolizei Wallis ruft die Bevölkerung zur Vorsicht auf und bittet, nach Möglichkeit darauf zu verzichten, die Notfallstationen der Spitäler aufzusuchen, um die medizinischen Einrichtungen nicht zusätzlich zu belasten, die derzeit stark mit der Versorgung der Opfer beansprucht sind.

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