Am Osterwochenende hat die Kantonspolizei mit Unterstützung der Gemeindepolizeikorps ihre Präsenz im gesamten Kanton weiter verstärkt. Nicht weniger als 200 Polizistinnen und Polizisten standen täglich im Einsatz. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hielt sich an die Weisungen, welche von Bund und Kanton erlassen wurden.

Trotz des guten Wetters der letzten Tage hat die Polizei, welche permanent im gesamten Kanton im Einsatz stand, festgestellt, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung vorbildlich die Weisungen von Bund und Kanton beachtet hat.

Mit weniger als neunzig Ordnungsbussen pro Tag, ist die Anzahl der Widerhandlungen im Vergleich zum letzten Wochenende stabil geblieben. Die meisten Übertretungen betreffen nach wie vor junge Menschen – im Alter zwischen 15 und 25 Jahren – welche das Verbot von Menschenansammlungen von mehr als 5 Personen sowie den Mindestabstand nicht beachtet hatten. In rund 20 Fällen erfolgten Anzeigen an die Staatsanwaltschaft. Dabei handelt es sich um Geschäfte, welche derzeit nicht genehmigte Artikel verkauft hatten sowie um die Nichteinhaltung der Schliessung bzw. der Teilschliessung öffentlicher Betriebe.

In einem einzigen Fall erfolgte die Intervention im privaten Sektor. Dabei mussten die Agenten eingreifen, um eine Geburtstagsfeier von rund 15 Personen auf dem Balkon eines Wohnhauses zu unterbinden. Der Organisator dieses Anlasses wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Abschliessend bittet die Walliser Kantonspolizei die Bevölkerung darum, die Anstrengungen im Kampf gegen das COVID-19 fortzusetzen, insbesondere unter der Beachtung der Abstandsregel und des Verbots von Menschenansammlungen von mehr als 5 Personen.

Die Polizei wird ihren Einsatz auch nach der Osterwoche mit der gleichen Intensität fortsetzen.