Diebstähle aus Opferstöcken

Die Kantonspolizei Wallis verzeichnete in den letzten Wochen mehrere Diebstähle in Kirchen und Kapellen im Oberwallis.

Die bis anhin unbekannte Täterschaft wuchtete jeweils mit einem flachen Werkzeug die Kassentüre oder Deckel der Opferstöcke auf. Die Beute hielt sich in Grenzen und setzte sich meistens aus Hartgeld zusammen. Der Sachschaden an den Opferstöcken war jedoch jeweils beträchtlich und um ein Vielfaches höher als die Deliktssumme. Mit einfachen Mitteln und Präventionsmassnahmen kann wesentlich dazu beigetragen werden, Diebstähle dieser Art zu verhindern. Die Polizei rät:

  • Mauern Sie nur verstärkte Opferstöcke ein. • Stellen Sie nur fest am Boden verankerte und verstärkte Opferstöcke auf.
  • Versehen Sie die Opferstöcke mit dem Hinweis „Opferstock wird jeden Tag geleert“
  • Legen Sie ein Stück Schaumstoff zur Geräuschisolation auf den Opferstockboden.
  • Leeren Sie regelmässig die Opferstöcke.
  • Schliessen Sie am Abend die Eingangstüren von Kirchen und Kapellen innerorts oder verkehrstechnisch gutgelegenen Standorten.
  • Installieren Sie Bewegungsmelder mit starken Scheinwerfern an den Fassaden.
  • Melden sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge der Einsatzzentrale der Kantonspolizei über die Notrufnummer 117.

Wenden Sie sich für weitere Auskünfte oder eine kostenlose Beratung an die Beratungsstelle für Verbrechensverhütung, Av. de France 69, Postfach 1119, 1951 Sitten, Tel. 027 / 606 58 55. KANTONSPOLIZEI WALLIS

2017-01-13T08:25:39+00:00 13 Oktober 2013|Kategorien: Kriminalprävention, Medienmitteilungen|Tags: |