Obwohl die Osterzeit einige Bedenken im Kampf gegen das COVID-19 auslöste, vor allem wegen der grösseren Besucherzahl im Kanton, kann die Walliser Kantonspolizei nun ein positives Fazit ziehen.

Während der Osterzeit hielt sich die Bevölkerung vorbildlich an die von den Behörden des Bundes und der Kantone angeordneten Massnahmen. In der vergangenen Woche ist die durchschnittliche Zahl der täglichen Ordnungsbussen ebenfalls stark gesunken und liegt nun bei 46 pro Tag. Die Bussen verteilten sich zu gleichen Teilen auf die Missachtung der sozialen Distanz und das Versammlungsverbot von mehr als fünf Personen.

Gleichzeitig wurden 14 Verzeigungen bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Sie betreffen öffentliche Einrichtungen und andere Unternehmen, die sich nicht an das Verbot der Schliessung der Betriebe oder des Verkaufs nicht genehmigter Artikel gehalten haben.

Obwohl der Bundesrat beschlossen hat, ab dem 27. April 2020 Lockerungsmassnahmen einzuführen, weist die Kantonspolizei darauf hin, dass die Verpflichtung zur Einhaltung eines Mindestabstandes von 2 Metern und das Versammlungsverbot von mehr als 5 Personen in Kraft bleiben.

Mit der Unterstützung der Korps der Gemeindepolizei wird die Kantonspolizei weiterhin vor Ort präsent sein, um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen. Sie ruft die Bevölkerung zur Eigenverantwortung auf, um sicherzustellen, dass die bisher unternommenen Anstrengungen zur Bekämpfung des COVID-19 nicht ins Stocken geraten.

Wir lassen in unserer Präsenz nicht nach!