Am Samstag, dem 23. Mai 2026, kam es vor dem AOMC-Bahnhof in Monthey zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Drei mutmassliche Täter wurden festgenommen, zwei von ihnen befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Kurz vor 7 Uhr morgens griffen aus bislang ungeklärten Gründen zwei Personen einen Mann vor dem AOMC-Bahnhof in Monthey körperlich an, bevor sie die Flucht ergriffen.
Das Opfer, ein 35-jähriger Franzose, wurde zunächst vom Bahnhofspersonal versorgt und reanimiert, noch bevor die Rettungskräfte eintrafen. Anschliessend wurde er mit der Ambulanz ins Spital nach Sion gebracht, wo er am 25. Mai 2026 seinen schweren Verletzungen erlag.
Die ersten Ermittlungen der Walliser Kantonspolizei, unterstützt durch die Stadtpolizei Monthey, den Polizeiverbund des westlichen Chablais (EPOC) sowie der Kantonspolizei Waadt, führten zur raschen Festnahme der drei mutmasslichen Täter. Es handelt sich um portugiesische, franco-algerische und angolanische Staatsangehörige im Alter von 22 bis 30 Jahren. Nach ihren Befragungen wurden sie in Untersuchungshaft genommen.
Der portugiesische Staatsangehörige wurde wieder auf freien Fuss gesetzt und wird wegen unterlassener Hilfeleistung strafrechtlich verfolgt.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände dieses Vorfalls zu klären.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt des Verfahrens gilt für die beschuldigten Personen die Unschuldsvermutung.



