Präventionsmitteilung vor den Ferien

Vor Ferienbeginn teilen die Mitglieder der Verbrechensverhütung der Konferenz der Kommandanten der Kantonspolizei der französischen Schweiz, der Kantone Bern und Tessin (CCPC RBT) Folgendes mit:

Einbruchdiebstahl

Einbrecher suchen immer den Weg des geringsten Widerstands. Sie schlagen Fenster und Türscheiben im Erdgeschoss ein oder klettern auf leicht erreichbare Balkone, Terrassen und Dächer. Oft nutzen sie die Unvorsichtigkeit von Bewohnern aus, indem sie eine Wohnung oder ein Haus durch eine unverschlossene Türe betreten oder über ein offenes Fenster in die Wohnung einsteigen. Einfache Schutzmaßnahmen können einen Einbruch hindern! Ratschläge:

  • Schliessen Sie auch während einer kurzen Abwesenheit immer alle Türen und Fenster.
  • Schliessen Sie ebenfalls Eingangstüren und Fenstertüren wenn Sie sich auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon aufhalten.
  • Verstecken Sie keine Schlüssel unter einem Blumentopf oder unter Türmatten.
  • Vermitteln Sie den Eindruck, dass Sie zu Hause sind.
  • Schliessen Sie eine Zeitschaltuhr an Tisch- oder, Ständerlampen, lassen Sie Ihr Radiogerät tagsüber eingeschaltet.
  • Lassen Sie regelmässig Ihren Briefkasten leeren, oder ändern Sie die Zustellung auf postlagernd (über Internet möglich).
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn, wenn Sie für ein paar Tage oder reine längere Zeit abwesend sind.

Trickdiebstahl:

Taschendiebe schlagen am häufigsten dort zu, wo sich viele Menschen aufhalten und sie sich im Schutz des Gedränges einfacher an ihre Opfer heranmachen können. So zum Beispiel: auf Bahnhöfen und an Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, in der Bahn, im Bus und im Tram oder auf dem Schiff, in Einkaufszentren oder auch an Grossveranstaltungen wie Sportanlässen oder Konzerten. Taschendiebe sind meist nicht allein unterwegs, sondern sie arbeiten in Gruppen und versuchen, ihre Opfer vor dem Diebstahl abzulenken, beispielsweise durch Anrempeln oder Nach-dem-Weg-Fragen. Ratschläge:

  • Tragen Sie so wenig Bargeld wie möglich auf sich.
  • Lassen Sie sich nicht von Fremden in Ihr Portemonnaie schauen.
  • Legen Sie Ihr Portemonnaie beim Bezahlen nie aus der Hand.
  • Zahlen Sie wo immer möglich mit der Bankkarte.
  • Bewahren Sie den PIN-Code und die Bankkarte immer getrennt auf.
  • Decken Sie bei der Eingabe des Pin-Codes das Tastenfeld des Geldautomaten immer mit der Hand ab und stecken Sie das Geld, sofort ins Portemonnaie.
  • Verteilen Sie Wertsachen, Ausweise oder das Mobiltelefon auf verschiedene verschliessbare Innentaschen.
  • Benutzen Sie für die Aufbewahrung Ihres Geldes und/oder der Bankkarte einen Brustbeutel oder Geldgürtel, den Sie unter Ihrer Kleidung tragen.
  • Lassen Sie Taschen und Gepäck nie unbeaufsichtigt.

Einbruch in Fahrzeuge:

Diebe haben es auch auf Ihre Wertsachen im Auto abgesehen. Sie stehlen Autoradios, Navigationsgeräte, Mobiltelefone und andere wertvolle Gegenstände. Sind Wertgegenstände sichtbar, schlagen Sie die Scheiben ein und greifen zu. Diebstahl aus Autos ist ein sehr häufiges Delikt. Schliessen Sie Ihr Auto daher immer ab und verstauen Sie Wertgegenstände so, dass man sie nicht sieht. Ratschläge:

  • Nehmen Sie wenn möglich immer alle Wertgegenstände mit. Der Kofferraum dient nicht zur sicheren Aufbewahrung von Wertgegenständen.
  • Schliessen Sie die Fenster und das Schiebedach.
  • Schliessen Sie beim Verlassen Ihres Fahrzeuges die Türen und den Kofferraum ab.
  • Leeren Sie das Handschuhfach und lassen Sie es aufgeklappt.
  • Nehmen Sie die Ausweise und Autopapiere mit.

Zusätzliche Sicherheitsratschläge sind auf der Internetseite Ihrer Polizei sowie unter folgender Internetadresse erhältlich: www.skppsc.ch – Internetseite der Schweizerischen Kriminalprävention.

2017-01-13T08:25:18+00:00 7 Juli 2013|Kategorien: Kriminalprävention, Medienmitteilungen|