Risiken des Fahrens unter Einfluss von Alkohol, Drogen und Medikamenten sowie bei Müdigkeit

Am 23. November 2018 drehte die Kantonspolizei einen Clip zum Thema Fahrunfähigkeit. Im Vorfeld der Festtage weist die Polizei erneut auf die Risiken des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Medikamenten oder bei Übermüdung hin. Der Link zum Clip befindet sich weiter unten im Text.

Die Festtage stehen unmittelbar bevor. Die Kantonspolizei sensibilisiert daher nochmals alle Lenker/innen auf die Risiken des Fahrens unter Alkohol- und Arznei- oder Betäubungsmitteleinfluss sowie bei Übermüdung hin.

Am 23. November 2018 realisierte die Einheit Kommunikation und Prävention der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Spital Wallis einen Clip zum Thema Fahrunfähigkeit.

Einige Zahlen aus dem Jahr 2017 für den Kanton Wallis:

Alkohol:

26.9 % (274 Fälle) der Verkehrsunfälle waren auf den Einfluss von Alkohol zurückzuführen mehr als 1’100 Führerausweisentzüge wegen «Fahren in angetrunkenem Zustand»

Betäubungsmittel:

0.7% (7 Fälle) der Verkehrsunfälle waren auf den Einfluss von Betäubungsmittel zurückzuführen

270 Führerausweisentzüge wegen «Fahren unter Drogeneinfluss»

Medikamente:

0.3% (3 Fälle) der Verkehrsunfälle waren auf den Einfluss von Medikamenten zurückzuführen

11 Führerausweisentzüge wegen «Fahren unter Einfluss von Medikamenten»

Müdigkeit:

64 Führerausweiseentzüge wegen Übermüdung

Seit Anfang 2018 wurden rund 30 Führerausweise wegen «Müdigkeit am Steuer» entzogen.

Ratschläge der Kantonspolizei Wallis:

– Trinken Sie grundsätzlich keinen Alkohol, wenn Sie fahren.

– Wenn Sie Alkohol geniessen möchten: Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel und Taxis oder bestimmen Sie eine Person, die auf Alkohol verzichtet.

– Wenn Sie ein Medikament erhalten, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob beim Lenken eines Fahrzeugs ein Risiko besteht. Lesen Sie die Packungsbeilage: Sie enthält Hinweise auf eine mögliche Beeinträchtigung Ihrer Fahrfähigkeit.

– Sollten Sie während der Fahrt schläfrig werden: Halten Sie an und machen Sie einen Turboschlaf von 15 Minuten. Zusätzlich können zwei Tassen Kaffee kurzfristig helfen.

– Wenn Sie nicht mehr fahrfähig sind: Rufen Sie jemand an, der Sie abholt. Gehen Sie nachts nicht zu Fuss nach Hause, um das Risiko eines Sturzes zu mindern. Denken Sie auch daran, dass die Nächte kalt sind. Nutzen Sie die Gratis-App «Fiesta Drive» für Mitfahrgelegenheiten, welche bis zum 31. Dezember 2018 aktiv ist.

Clip der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Spital Wallis:

2018-12-21T10:49:11+00:0021 Dezember 2018|Kategorien: Medienmitteilungen, Verkehrsprävention|Tags: |