Am 2. Mai 2019 gaben der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, Staatsrat Frederic Favre, der Kommandant der Kantonspolizei, Christian Varone, der stellvertretende Direktor des Bundesamtes für Strassen, Jean-Bernard Duchoud, und der Chef des Zollkreis III, Jérôme Coquoz, eine Pressekonferenz in Brig-Glis zum Thema Stärkung der Verkehrssicherheit auf der Simplon-Achse.

Seit mehreren Jahren ist die Verbesserung der Sicherheit auf der Simplon-Achse eine Priorität für das Sicherheitsdepartement und der Kantonspolizei. Die Dichte des Schwerverkehrs auf diesem Streckenabschnitt ist besonders hoch. Im vergangenen Jahr nutzten 88.108 Lastkraftwagen diese Strecke. Darüber hinaus ist es die einzige alpenquerende Verkehrsroute, auf der uneingeschränkte Transport von Gefahrengütern erlaubt ist.

Im Jahr 2018 waren ein Drittel der überprüften Fahrer oder Lastwagen auf dieser Strecke nicht in Ordnung. Im vergangenen Jahr wurden auf diesem Abschnitt 800 Stunden Schwerverkehrskontrollen und 24 Grosskontrollen in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Zollverwaltung durchgeführt.

Im Detail werden die folgenden Massnahmen umgesetzt:

Zwei Schwerverkehrs-Kontrollpunkte an den Standorten Gamsen und Gondo.

Gemäss dem unterzeichneten Abkommen, in dem auch die Bedingungen für die Zusammenarbeit zwischen den Partnern festlegt sind, werden für vier Polizisten und einen Mechaniker neue Arbeitsplätze geschaffen, die ausschliesslich für Schwerverkehrskontrollen eingesetzt werden. Sie werden vom Bundesamt für Strassen auf der Grundlage dieser Vereinbarung finanziert, die derjenigen ähnelt, die für das CCTL in St-Maurice abgeschlossen wurde.

Diese Infrastruktur und die personelle Verstärkung sollten es ermöglichen, das Ziel von 8.000 Stunden Schwerverkehrskontrollen pro Jahr zu erreichen.