St-Maurice und Monthey: Mehrere Brände – Zeugenaufruf

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 2015 kam es zu mehreren Bränden in St-Maurice und Monthey. In St-Maurice wurde ein abgestelltes Fahrzeug ein Raub der Flammen und die Stützpunktfeuerwehr von Monthey musste in dieser Nacht gleich dreimal ausrücken. Die Untersuchungen zur Abklärung der Brandursachen sind von der kriminaltechnischen Abteilung der Kantonspolizei aufgenommen worden.

Der erste Brand brach gegen 02:00 auf einem Autobahnparkplatz in der Nähe des Fussballplatzes in St-Maurice aus. Aus noch nicht geklärten Gründen geriet ein abgestellter Personenwagen auf dem Parkplatz in Brand. Das Feuer griff auf weitere Personenwagen über. Drei Fahrzeuge brannten vollständig aus, ein vierter Personenwagen wurde beschädigt. Kurz nach 03:00 geriet ein weiteres, nicht immatrikuliertes Fahrzeug in einem Hof an der Rue du Pont in Monthey in Brand. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Nach ersten Ermittlungen kann davon ausgegangen werden, dass der Personenwagen, von einer oder mehreren Personen, mit Zeitungen auf dem Rücksitz des nicht verschlossenen Fahrzeuges in Brand gesetzt wurde. Gegen 04:20 wurde eine starke Rauchentwicklung in den Kellerabteilen eines Mehrfamilienhauses an der Rue de Venise bemerkt. Aus Sicherheitsgründen wurden die Bewohner während der Brandbekämpfung evakuiert. Das Feuer zerstörte ein Sofa und zwei Stühle. Der Ort wurde möglicherweise regelmässig als Unterschlupf benutzt. Einige Minuten später geriet in unmittelbarer Nähe des Mehrfamilienhauses ein Abfallmolok in Brand. Auch dieser Brand konnte durch die Feuerwehr von Monthey rasch gelöscht werden. Die von der Einsatzzentrale der Kantonspolizei 118 aufgeboten Feuerwehrleute der Region konnten alle Brände löschen. Die Kantonspolizei Wallis hat die Ermittlungen mit den Spezialisten der kriminaltechnischen Abteilung aufgenommen um die Brandursachen abzuklären und die eventuelle Täterschaft anzuhalten. Zeugenaufruf: Personen, die irgendwelche Hinweise auf die Brände machen können, sind gebeten sich bei der Kantonspolizei über die Nummer 117 zu melden.

2017-01-13T08:26:57+00:00 13 Februar 2015|Kategorien: Medienmitteilungen|Tags: |