An der heutigen Pressekonferenz zog die Kantonspolizei eine positive Bilanz für das Jahr 2020. Das Wallis bleibt ein Kanton mit einem hohen Sicherheitsniveau.

Trotz des starken Engagements der Kantonspolizei gegen die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie wurde die Sicherheit im Kanton weiter verstärkt.

Verbrechensbekämpfung:

Im Jahr 2020 wurde der Fokus weiterhin auf die schwerstwiegenden Straftaten (strafbare Handlungen gegen Leib und Leben und gegen die sexuelle Integrität) gelegt. Gleichzeitig setzte die Polizei die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität fort, um damit die Entstehung von rechtsfreien Räumen oder einer offenen Drogenszene zu vermeiden. Die Zahl der Straftaten nach dem Strafgesetzbuch pro 1’000 Einwohner ist im vergangenen Jahr erneut gesunken und liegt weiterhin deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt. Bemerkenswert ist, dass die Aufklärungsquote bei Straftaten gegen Leib und Leben sowie im Bereich der sexuellen Integrität über 90 Prozent lag. Zudem sind die Einbrüche in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 45 Prozent zurückgegangen. Die grössten Bedenken beziehen sich auf die Internetkriminalität – welche schweizweit eine starke Zunahme erfährt – sowie auf die häusliche Gewalt und das Mobbing.

Verkehrssicherheit:

Mit zehn Todesopfern auf dem Walliser Strassennetz im Jahr 2020 weist das Wallis eine historisch niedrige Opferzahl auf. Auch die Verkehrsunfälle sind im Vergleich zu 2019 gesunken, während die Anzahl der immatrikulierten Fahrzeuge im gleichen Zeitraum um mehr als 7’000 Fahrzeuge zugenommen hat. Nennenswert ist, dass mehr als 93 Prozent jener Personen, welche auf die Geschwindigkeit und den Alkohol hin kontrolliert wurden, die gesetzlichen Vorgaben einhielten. Die Strategie der Kantonspolizei, sich auf die Prävention und eine gezielte Verfolgung von schweren Verkehrsdelikten zu konzentrieren, trägt somit ihre Früchte.

Die Herausforderung der Zukunft besteht darin, das hohe Sicherheitsniveau im Wallis weiterhin zu gewährleisten.

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