VAL FERRET : Lawinenniedergang – Tod eines Wanderers

Am 29.12.2013 verlor im Gebiet „Dotse“, Bergseite „Ferret“, ein Walliser Tourenskifahrer in einer Lawine sein Leben.

Am 29.12.2013 gegen 19:25 informierte die Familie des Verunglückten die Notrufnummer 144 über dessen Verschwinden. Diese wiederum alarmierte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei. Die unverzüglich aufgebotenen Einsatzkräfte begannen ihre Suche im Talgrund von Ferret, wo der Personenwagen des Opfers aufgefunden wurde. Zwei Helikopter der Air-Glaciers konnten im Rahmen eines Suchfluges über die Region einen Lawinenniedergang ausfindig machen. Dank einem fixierten Suchsystem an einem der Maschinen konnte sehr schnell ein Signal des LVS’s (Lawinenverschüttetensuchgerät) geortet werden. Die Rettungskräfte des „Maison du Sauvetage“ und ein Bergführer der Kantonspolizei konnten den Wanderer sehr schnell befreien, welcher sich 1.50 Meter unter dem Schnee befand. Er wurde auf Platz verarztet und mittels Helikopter in das Spital von Sitten überflogen, wo er in der Abteilung Reanimation verstarb. Gemäss Aussage eines Zeugen war der 31-jährige Walliser zu Beginn des Nachmittags alleine zu einer Tour aufgebrochen. Gestern kam es zu mehreren Lawinenniedergängen, so auch im Gebiet Plan-du-Fou (Isérables). Dabei wurden mittels Helikopter und Rettungskräften Kontrollen durchgeführt. Gemäss Erkenntnissen vor Ort verliess ein Skifahrer die markierte Piste und löste dabei ein Schneebrett aus. Es scheint, dass der Skifahrer glücklicherweise nicht durch die Lawine mitgerissen wurde und wieder auf seine Normalspur hochsteigen konnte. Aufruf zur Vorsicht! Auf dem gesamten Gebiet des Wallis ist die Lawinengefahr immer „markiert“. Dabei wird signalisiert, dass sich Lawinen spontan oder aufgrund von Skifahrern auslösen können. KANTONSPOLIZEI WALLIS

2017-01-13T08:25:51+00:00 29 Dezember 2013|Kategorien: Medienmitteilungen|Tags: |