Momentan erhalten Internetnutzer wieder vermehrt E-Mails, in denen eine bestimmte Geldsumme gefordert wird, da der Absender angeblich im Besitz einer kompromittierenden Aufnahme sei.

Nicht zum ersten Mal versuchen Cyberkriminelle mit dieser Vorgehensweise an Geld zu gelangen. Bereits im Januar 2019 warnte die Kantonspolizei vor diesem Phänomen. In ihren E-Mails behaupten die Täter, dass sie einen Trojaner bzw. eine Spionage-Software auf dem Computer des Opfers installiert und dadurch Aufnahmen des Opfers beim Masturbieren angefertigt hätten.

Bei diesen Behauptungen handelt es sich jedoch um eine Täuschung. Seit einigen Tagen werden solche Mails zu tausenden versendet. Die Täterschaft verwendet
E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Passwörter, welche bei Datenlecks publik gemacht wurden. Sofern Sie nicht bezahlt haben, können Sie die E-Mail-Nachricht einfach löschen.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei:

  • Sicherheitsupdates installieren
  • keine Anhänge von unbekannten Absendern öffnen
  • bei Anhängen von bekannten Absendern auf anderem Kanal den Absender verifizieren
  • integrierte Kamera bei Nicht-Gebrauch abdecken

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Schweizerischen Kriminalprävention:

https://www.skppsc.ch/de/themen/internet/sextortion-erpressung/.