Wallis: Kauf im Internet – Betrügereien steigen !

Die Onlineverkauf-Plattformen sind zurzeit ein Boom und die Tendenz ist steigend. Eine Vielzahl von Betrügern versuchen täglich und auf verschiedene Arten, den Nutzern Geldbeträge abzuzocken. Die Betrugsfälle vervielfachten sich im Internet. Es ist daher notwendig, wachsam zu sein, um solchen Betrügereien zu entgehen, insbesondere durch Verkauf unter Privatpersonen.

Seit einigen Monaten sind bei der Kantonspolizei über zwanzig Klagen betreffend Internetbetrug eingegangen. Es handelt sich unter anderem um fiktive Verkaufsangebote. Die Opfer bezahlen die bestellte Ware, aber bekommen sie nie geliefert.

Eine andere Art von Betrug ist das knacken von Facebook-Konten. Der „Hacker“ macht mit diesem falschen Konto einer bekannten Person eine Freundschaftsanfrage und beauftragt ihr diverse Informationen (ihre Handynummer – Zulassungscodes – usw…) weiterzuleiten. Diese Betrügereien haben zum Ziel, mit den erhaltenen Informationen verschiedene Einkäufe auf dem Internet, auf Kosten der geschädigten Person zu machen.

 Die Polizei rät:

 Es ist wichtig einige Regeln zu befolgen um solchen Betrügereien zu entgehen:

  • Niemals personelle Informationen anzeigen
  • Niemals per Internet personelle Informationen weitergeben
  • Ist der angebotene Gegenstand nicht zu schön um so billig zu sein?
  • Ist der Verkäufer identifizierbar?
  • Wenn möglich den Verkäufer treffen
  • Das Material oder Objekt zuerst sehen und dann bar bezahlen.
  • Tätigen Sie vor allem keine Zahlungen über ein Geldinstitut im Ausland.

Wenn Sie Opfer eines Betrugs sind:

  • Informieren Sie sofort den Administrator der Webseite damit das Profil des Betrügers gelöscht werden kann.
  • Wir empfehlen Ihnen, sich bei der Polizei zu melden und eventuell eine Klage hinterlegen. No
  • Im Zweifelsfall können Sie eine misstrauische Verkaufsofferte beim KOBIK (Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität) melden. Das Meldeformular finden Sie auf ihrer Internetseite unter: https://www.cybercrime.admin.ch/kobik/de/home.html

Weitere Ratschläge sind auf der Internetseite der Kantonspolizei Wallis www.polizeiwallis.ch oder auf der Internetseite der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch ersichtlich.

2017-02-09T11:31:06+00:00 3 Februar 2017|Kategorien: Kriminalprävention, Medienmitteilungen|Tags: , |