Immer mehr Menschen leiden unter Lärm. Insbesondere vermeidbarer Lärm von Motorfahrzeugen stört den Schlaf und beeinträchtigt somit die Gesundheit. Auf Initiative des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt führt die Kantonspolizei eine Sensibilisierungskampagne durch.

Der «Tag gegen Lärm» vom 28. April 2021 konzentriert sich auf die Lärmbelästigung durch Fahrzeug- und Motorradumbauten.

Lärm stört und macht krank. Besonders in der Nacht fühlen sich immer mehr Menschen durch unnötigen Motorenlärm belästigt. Im Durchschnitt ist jeder siebte Mensch tagsüber zu Hause und jeder achte nachts Lärm ausgesetzt, welcher die Gesundheit beeinträchtigt.

Das Strassenverkehrsgesetz sowie die Verkehrsregelverordnung schreiben vor, dass jede vermeidbare Lärmbelästigung möglichst zu vermeiden ist. So darf namentlich in Wohn- und Erholungsgebieten sowie nachts kein vermeidbarer Lärm erzeugt werden. Zudem sind unnötige lärmsteigernde Eingriffe am Fahrzeug untersagt.

Eine umweltschonende Fahrweise bei niedriger Motorendrehzahl reduziert unnötigen Lärm. An Orten und zu Zeiten, an denen Ruhe erforderlich ist, ist besonders Respekt geboten.

Die Kantonspolizei und die Dienststellen für Umwelt und Mobilität führen daher eine Sensibilisierungskampagne durch.  Ein mobiler „Lärmradar“ zeigt dabei den Auto- und Motorradfahrern auf, welche Lärmimmissionen entstehen. Im Rahmen der Kampagne führt die Kantonspolizei gemeinsam mit der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt auch gezielte Kontrollen durch.

Machen Sie mit!

 

  • Nehmen Sie Rücksicht auf die Anwohner, indem Sie am Steuer Ihres Autos, Motorrads oder Mofas zurückhaltend – d.h. mit niedriger Geschwindigkeit und vorausschauend – fahren.
  • Verwenden Sie beim Anfahren nur den ersten Gang.
  • Vermeiden Sie plötzliche Brems- und Beschleunigungsmanöver.
  • Verlangsamen Sie die Fahrt mit der Bremse und nicht durch Herunterschalten der Gänge.