Wallis: Neue Welle von Erpressungs-Mails – Vorsicht!

In den letzten Tagen wurden der Kantonspolizei Wallis mehrere Fälle von E-Mails in englischer Sprache unterbreitet. Darin behaupteten die Absender, den Computer gehakt und dadurch die Passwörter des Empfängers generiert zu haben. Zudem war den E-Mails zu entnehmen, dass über die Webcam angeblich intime Aufnahmen des Opfers aufgenommen wurden. Die Täterschaft drohte, diese Videos zu verbreiten, sofern nicht unverzüglich ein Lösegeld von mehreren tausend Franken bezahlt werde.

Bei der Täterschaft handelt es sich um organisierte kriminelle Gruppen, welche aus dem Ausland operieren. Sie versenden diese E-Mails willkürlich an Empfänger, deren Adressen sie zuvor im Internet oder über die sozialen Netzwerke gefunden haben.

Die Kantonspolizei rät:

  • Beenden Sie allfällige Korrespondenzen bzw. den Kontakt mit der Täterschaft.
  • Zahlen Sie kein Lösegeld. Wenn Sie bereits eine Zahlung über ein Finanzinstitut geleistet haben, kontaktieren Sie dieses, um die Transaktion zu blockieren oder sich den Betrag zurückerstatten zu lassen.
  • Überprüfen Sie Ihren Computer oder lassen Sie diesen von einem Fachmann auf eventuelle Schadsoftware überprüfen. Führen Sie gegebenenfalls eine Neuinstallation durch.
  • Scannen Sie Ihren Computer mit einem Antivirenprogramm und ändern Sie Ihre Passwörter.
  • Wenn Sie eine Strafanzeige einreichen, denken Sie daran, in diesen Fällen alle Unterlagen bzw. Korrespondenzen mit der Täterschaft aufzubewahren.
2018-07-25T15:45:19+00:0025 Juli 2018|Kategorien: Kriminalprävention, Medienmitteilungen|Tags: |