Obschon die Kantonspolizei Wallis ihren Auftrag prioritär auf die Bekämpfung der Ausbreitung der Pandemie ausgerichtet hat, verliert sie in dieser Zeit den allgemeinen Auftrag nicht aus den Augen. In diesem Zusammenhang wurden in den vergangenen Tagen mehrere hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen verzeichnet.

Seit dem 21. März 2020 wurden 15 hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen auf den Walliser Strassen registriert. Die Lenker wurden bei der Staatsanwaltschaft und bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt angezeigt.

Radarkontrollen werden nach wie vor in Städten, Dörfern, auf Haupt- und Nebenstrassen sowie auf der Autobahn durchgeführt.

In zwei Fällen wurden in Tempo-30-Zonen Lenker mit Brutto-Geschwindigkeiten von 75 bzw. 61 km/h gemessen. Der erste Lenker beging damit ein Raserdelikt. Auf einem, mit 50 km/h begrenzten Abschnitt, wurden zwei Verkehrsteilnehmer mit Brutto-Geschwindigkeiten von 90 und 91 km/h gemsessen.

Bei Autobahn-Baustellen, welche auf 80 km/h limitiert sind, wurden zwei Autofahrer mit 124 bzw. 127 km/h geblitzt. Auf einem Autobahnabschnitt mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h mass die Polizei eine Geschwindigkeit von 177 km/h. Der Führerausweis wurde auf Platz entzogen. Auf einem weiteren Autobahnabschnitt mit Tempolimit 100 km/h fuhr ein Automobilist mit 147 km/h.

Auf mehreren Abschnitten in Ausserortsbereichen (zulässige Höchstgeschwindig-keit 80 km/h) registrierte die Kantonspolizei Geschwindigkeitsüberschreitungen zwischen 118 und 134 km/h.
Sowohl im Bereich des Strassenverkehrs als auch in der Kriminalitätsbekämpfung wird die Kantonspolizei an ihrer Strategie festhalten, um das sehr hohe Sicherheitsniveau im Kanton aufrechtzuerhalten.