Wie im Vorfeld der Feiertage angekündigt, hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit den Gemeindepolizeikorps ihre Präsenz im Kanton erhöht. Dabei zieht die Polizei eine positive Zwischenbilanz.

Täglich stehen nicht weniger als 220 Polizistinnen und Polizisten im gesamten Kanton im Einsatz, wobei der Fokus auf Fusspatrouillen in den Skidestinationen liegt.

Die Einsatzstrategie der Polizei basiert primär auf der Prävention und Sensibilisierung der Wintersportler auf die Hygiene- und Verhaltensregeln bei den Bergbahnstationen und den Bergrestaurants. Dabei setzt die Polizei auf eine starke und sichtbare Präsenz.

Im Rahmen dieser Einsätze hat die Kantonspolizei seit dem 18. Dezember 2020 im gesamten Kanton lediglich neun Anzeigen an die Staatsanwaltschaft eingereicht. Dabei handelt es sich um Widerhandlungen betreffend der Vorschrift über die Schliessung öffentlicher Einrichtungen, der Veranstaltung privater Feiern oder die Missachtung der Schliessung von Freizeitzentren.

Darüber hinaus kontrollierte die Polizei stichprobenweise die Einhaltung der Quarantänemassnahmen bei den britischen Feriengästen. Von den 150 Personen – welche an den Feriendestinationen kontrolliert wurden – hielten 138 Gäste die angeordnete Quarantäne konsequent ein.  In zwölf Fällen, in denen die Touristen zum Zeitpunkt der Polizeikontrolle den Kanton bereits verlassen hatten, sind derzeit Ermittlungen im Gange.

Über die letzten zwölf Tage betrachtet, zieht die Kantonspolizei Wallis eine positive Zwischenbilanz.  Die grosse Mehrheit der Bevölkerung und der Gäste hält sich vorbildlich an die Hygiene- und Verhaltensregeln. Zu erwähnen gilt die gute Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen, den Gemeinden und Bergbahnen.

Zusammen mit den Gemeindepolizeikorps führt die Kantonspolizei die Einsätze über die kommenden Tage fort.

Wir zählen weiterhin auf die Solidarität und Verantwortung aller, damit diese Festtage, trotz der aktuellen Pandemie, unter den bestmöglichen Bedingungen stattfinden können.