Achtung Erpressung im Internet

Erpressung „Sextortion“

Seit einiger Zeit haben wir eine Zunahme von Betrugsversuchen via sozialer Netzwerke festgestellt. Unter einem „exotischen“ Decknamen, weiblich oder männlich, begleitet mit einem aufreizendem Foto, machen Personen Freundschaftsanfragen auf den sozialen Netzwerken (Facebook, Netlog, Twitter, usw). Diese kurz geschaffenen Profile enthalten nur wenige persönliche Informationen. Das Ziel besteht darin, einen schnellen Kontakt über Chat oder Mail herzustellen um dann weitere Unterhaltungen über Skype mit Webcam zu führen. Der Gesprächspartner lädt dann sein Opfer ein, sich auszuziehen und sich vor der Webcam zu zeigen. Danach fängt die Erpressung an. Es wird gedroht das Video zu veröffentlichen, oder an die Kontakte weiter zu schicken. Mit der Einzahlung einer bestimmten Summe via Western Union oder einer anderen Bankverbindung kann die Veröffentlichung gestoppt werden. ZAHLEN SIE NICHT. ES HANDELT SICH UM ERPRESSUNG http://www.cybercrime.admin.ch

„Perfide“ Betrugsarten

Die sozialen Netzwerke sind ebenfalls ein privilegiertes Jagdgebiet für Betrüger. Sie versuchen eine „aufrichtige“ freundschaftliche Beziehung aufzubauen, um dann später vielleicht für einen Besuch in die Schweiz zu kommen. Das einzige Problem besteht darin, dass man momentan über keine finanziellen Mittel verfügt um ausstehende Geschäfte vor der Abreise zu regeln. Sie üben dann Druck auf die Person aus, damit diese einen Geldbetrag überweist. Wenn diese sich fügt, wird sie durch geschickte Erpressung weiter genötigt. ACHTUNG: Personen die zu Opfer werden sind von „Aufrichtigkeit“ ihres Gesprächspartners überzeugt und oftmals sind grosse Beträge im Spiel. BLEIBEN SIE WACHSAM, OFT SIND ALLEINSTEHENDE PERSONEN DIE OPFER In jedem Fall sind die überwiesenen Beträge verloren! Die Meldezentrale kennt unterschiedliche Betrugsmaschen. Wenn Sie, oder Angehörige Opfer geworden sind, melden Sie den Fall an: http://www.melani.admin.ch/dienstleistungen/01503/01537/index.html?lang=de

2017-01-13T08:25:39+00:00 8 Oktober 2013|Kategorien: Kriminalprävention, Medienmitteilungen|Tags: , , |