St-Luc : Lawine verschüttet drei Wanderer

Am 23.12.2017, am ende des Vormittags, hat eine Lawine drei Wanderer verschüttet. Diese mussten verletzt hospitalisiert werden.

Drei Wanderer verliessen die Prillet Piste in St- Luc/Chandolin um nach „la Corne de Boeuf“zu laufen. Als sie auf einer Höhe von ca. 2700 M.ü.M traversierten löste sich eine Schneeverwehung welche die Wanderer unter sich begrub. Einer von ihnen konnte sich selber aus den Schneemassen befreien und den Notruf absetzen. Die Retter konnten die anderen beiden Opfer rasch mittels Barryvox Signalen orten und aus den Schnemassen befreien.

Eines der Opfer, eine 29 jährige Waadtländerin, wurde dabei schwer verletzt. Die beiden anderen Opfer im Alter von 30 und 29 Jahren welche aus dem Kanton Waadt stammen wurden mit dem Helikopter leicht verletzt in die Spitäler von Sion und Visp geflogen.

Aufruf zur Vorsicht

Die Lawinengefahr auf dem ganzen Kantonsgebiet erreicht  die Stufe 3 „erheblich“ auf der europaweit verwendeten Gefahrenskala bis 5. Je nach Region und Hang, könne  sich spontan, oder auch Lawinen auf Distanz durch Skifahrer lösen. Es wird empfohlen die markierten Pisten in den Skigebieten nicht zu verlassen.

Eingesetzte Mittel: Kantonspolizei – 3 Helikopter Air-Glaciers – 2 Helikopter Air-Zermatt – 3 Bergführer – 3 Artz – 3 Patrouilleure von St-Luc/Chandolin

2017-12-23T18:55:46+00:0023 Dezember 2017|Kategorien: Medienmitteilungen|Tags: |