Unterwallis: Enkeltrickversuche – Warnhinweis

Am 7. August 2018 ist es im Unterwallis zu zwei Enkeltrickversuchen gekommen. Nur weil die betroffenen Frauen richtig reagiert haben, blieb es bei Versuchen. Die Polizei rät zur Vorsicht.

In beiden Fällen kontaktierte ein Mann die beiden Opfer telefonisch und gab sich als Verwandter aus. Er erklärte, dass er in einer finanziellen Notlage sei und dringend auf Bargeld angewiesen sei. Im ersten Fall forderte er die Summe von CHF 40’000. In einem weiteren Versuch war die Rede von mehreren zehntausend Franken. Dank der Wachsamkeit der Frauen im Alter von 52 bzw. 74 Jahren gelang es dem vermeintlichen Verwandten nicht, sein Vorhaben umzusetzen.

Im Jahr 2017 verursachte diese Betrugsform in der Schweiz eine Schadensumme von mehr als 2.4 Millionen Schweizer Franken. Bei den Opfern handelt es sich mehrheitlich um Rentner.

Die Polizei rät:

  • Seien Sie immer misstrauisch, wenn Sie einen angeblichen Verwandten am Telefon nicht sofort erkennen. Stellen Sie ihm Fragen, die nur echte Familienmitglieder richtig beantworten können.
  • Nennen Sie niemals Namen Ihrer Verwandten am Telefon. Sagen Sie bei angeblichen Notfällen, Sie müssten erst Rücksprache halten und legen Sie einfach den Hörer auf. Dann wählen Sie eine Ihnen vertraute Nummer Ihrer Familie und überprüfen die Informationen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte! Wenn Sie einem Verwandten etwas schenken wollen, dann tun Sie das immer persönlich.
  • Geben Sie niemandem Auskünfte über Ihr Vermögen im Haus oder auf der Bank sowie Angaben zu Ihrer Bankverbindung.
  • Wenn Ihnen ein Anrufer verdächtig vorkommt oder Sie geschädigt wurden, informieren Sie sofort die Polizei (Notruf: 117)

Zusätzliche Informationen zum Enkeltrick sowie wertvolle Informationen zu weiteren Betrugsdelikten finden Sie auf den Internetseiten der Kantonspolizei Wallis www.polizeiwallis.ch/kriminalpraevention sowie der Schweizerischen Kriminalprävention, abrufbar über  www.skppsc.ch.

2018-08-14T14:24:24+00:0014 August 2018|Kategorien: Kriminalprävention, Medienmitteilungen|Tags: , |