Und Sie? Hätten Sie ja gesagt?

Mit attraktiven Stellenangeboten rekrutieren Kriminelle hauptsächlich im Internet immer wieder Personen als Finanzagenten/innen, auch «Money Mules» genannt, die deliktisch erwirtschaftetes Geld ins Ausland transferieren sollen.

Wer Gelder aus krimineller Herkunft für jemand anderen weiterleitet und dafür eine Provision erhält, macht sich der Geldwäscherei strafbar, auch wenn es sich um kleine Summen handelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Geld auf ein Bankkonto in der Schweiz oder im Ausland überwiesen wird oder die Weiterleitung über einen Geldtransfer-Service oder Prepaid-Kreditkarten erfolgt.