Cannonball 2000 : Die Polizei ist wachsam

Wie bereits seit Jahren wird das private Autorennen CANNONBALL2000, dieses Jahr zwischen London und Marbella, durchgeführt. Traditionsgemäß sind die Teilnehmer größtenteils Engländer, vermögend und fahren Sportwagen. Das Rennen dauert vom 27. August bis 1. September 2013. Eine Etappe zwischen Amsterdam und Genf, ist für Mittwoch, 28. August geplant. Die Strecke führt über öffentliche Strassen. Weder der Zeitplan noch der genaue Streckenverlauf ist bis anhin bekannt.

In den vorderen Jahren hat sich gezeigt, dass sich die Teilnehmer an diesem Rennen selten an die Gesetze und die Verordnungen im Strassenverkehr halten. Durch ihr Verhalten bringen sie andere Strassenbenutzer regelmässig in Gefahr. Die Polizei hat die Aufgabe die Strassenverkehrssicherheit zu gewährleisten, Geschwindigkeitskontrollen vorzunehmen und die massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen die von den Teilnehmern CANNONBALL2000 begangen werden zu ahnden. Das Grenzwachtkorps unterstützt die Polizeikorps und informiert sie bei der Einreise der Teilnehmer in die Schweiz. Gegenwärtig versucht die Polizei ein Maximum an Informationen über den Streckenverlauf und den Zeitplan zu erhalten. Während der Fahrt durch die Schweiz werden die verschiedenen Polizeikorps vor Ort eine Reihe fixer und mobiler Radarkontrollen mit und ohne Anhalteposten durchführen. Außerdem werden Polizeifahrzeuge spezifisch auf den Autobahnen patrouillieren, um präventiv schweren Verkehrsdelikten vorzubeugen. Im Fall einer Übertretung werden die Fahrer nach den Verfahren Via Sicura verzeigt. Bei massiven Geschwindigkeitsübertretungen wird die zuständige kantonale Staatsanwaltschaft sowie die Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt informiert, damit die gesetzlichen Massnahmen durchgeführt werden können. (Fahrer wird der Staatsanwaltschaft zugeführt (Raser), Fahrzeuge werden beschlagnahmt). Während der Fahrt durch die Schweiz werden die erhaltenen Informationen laufend zwischen den Polizeien ausgetauscht.

2017-01-13T08:25:34+00:00 26 August 2013|Kategorien: Medienmitteilungen, Verkehrsprävention|