Oberwallis: Aktion zur Bekämpfung des Drogenhandels

Mit dem Schwerpunkt Bekämpfung des Drogenhandels, wurde im Frühjahr 2015 im Oberwallis eine Grossaktion durchgeführt. Während mehreren Tagen wurden zu unterschiedlichen Zeiten bei der Asylantenunterkunft in Glis vermeintliche Drogenkäufer angehalten und befragt. Ziel war die Erhebung von Erkenntnissen gegen mutmassliche Drogendealer und nicht die Verfolgung von Drogenkonsumenten.

Bei dieser Aktion kam es zu 30 Anhaltungen und Personenkontrollen. 17 Personen davon wurden wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Drei weitere konnten diesbezüglich mittels Ordnungsbussenverfahren bestraft werden.

Weiter konnte eine Person angehalten und kontrolliert werden, gegen welche eine Einreiseverweigerung bestand. Eine Person wurde wegen Verstoss gegen das Waffengesetz und zwei weitere wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt.

Vier Jugendliche konnten beim Asylantenheim angehalten und zu ihrem Aufenthalt daselbst befragt werden, bevor sie in die Obhut ihrer Eltern übergeben wurden.

Im Zuge ergänzender Ermittlungen wurde von der Staatsanwaltschaft gegen einen 31-jährigen Asylbewerber aus der Elfenbeinküste ein Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz eröffnet. Der Beschuldigte wurde zu einer Freiheitsstrafe von 19 Monaten verurteilt. Das Urteil ist inzwischen in Rechtskraft erwachsen.

2017-02-14T14:32:02+00:00 7 Februar 2017|Kategorien: Medienmitteilungen|