Mitte Juli kündigte die Kantonspolizei eine Verstärkung ihrer Kontrollen an, nachdem eine Zunahme von Unfällen und gefährliche Verhaltensweisen auf den Walliser Strassen zu verzeichnet war. In der Zwischenzeit fanden mehrere Kontrollen statt. Sie werden den ganzen Sommer über fortgesetzt. Die Polizei informiert anbei über die Ergebnisse, welche in Bezug auf die Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet wurden.

Um die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit auf den Walliser Strassen zu gewährleisten, führte die Kantonspolizei im Juli auf dem gesamten Kantonsgebiet mehrere Grosskontrollen durch. Einige Aktionen wurden in Zusammenarbeit mit dem Grenzwachtkorps und den Gemeindepolizeien durchgeführt. Diese Kontrollen fanden im ganzen Kanton zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten statt.

In der Region Sitten wurden am 25. Juli 2020 in einer einstündigen Kontrolle 94 Geschwindigkeitsübertretungen registriert.

Zwei Raserdelikte wurden im Oberwallis registriert:

Am 18. Juli 2020 verzeichnete die Kantonspolizei Wallis auf der Grimselpassstrasse ein Raserdelikt. Dabei wurde ein deutscher Motorradfahrer oberhalb von Gletsch in Fahrtrichtung Passhöhe mit einer Geschwindigkeit von 152 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h gemessen. Am 26. Juli 2020 gegen 14:00 Uhr, wurde ein Solothurner Motorradfahrer, welcher im Goms, von Ulrichen in Richtung Obergesteln unterwegs war, mit einer Geschwindigkeit von 153 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h gemessen. Gegen beide wurde von der Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde ihnen der Führerschein auf Platz entzogen, ein Fahrverbot auf unbestimmte Zeit für die Schweiz erteilt und die Motorräder beschlagnahmt.

Die Verkehrssicherheit ist eine prioritäre Aufgabe der Kantonspolizei. Daher wird auch weiterhin eine Strategie verfolgt, welche sich auf präventive Massnahmen und auf gezielte Repression gegen Lenker konzentriert, die andere Verkehrsteilnehmer ernsthaft gefährden.